Edited, memorised or added to reading list

on 05-Feb-2022 (Sat)

Do you want BuboFlash to help you learning these things? Click here to log in or create user.

Flashcard 7055956643084

Tags
#PsychTI_Sucht #has-images
Question
Cue Exposure


Answer

Neuropsychologische Kreislauf.


Wenn es darum geht assoziatives Gedächtnis zu verändern, dann haben sich Expositionsverfahren bewährt., für Suchtbehandlung bewährt, in dem Cue Exposure.

Idee: Ähnlich wie in der Angstbehandlung präsentiere ich den Reiz, der einen bestimmten Zustand auslöst, der zu einem bestimmten Verhalten motiviert, um diesen dazwischenstehenden Zustand zu reduzieren.

Bsp: Craving ist konditioniert an eine bestimmte Situation. Der Suchtkonsum wäre ein negativ verstärktes Verhalten, das das Craving reduziert. Ich versuche dann die Hinweisreize zu präsentieren und dann ähnlich wie ich es bei einer Zwangsstörung machen würde, versuchen das negativ verstärkende Ritual zu verhindern, nämlich den Konsum. Idee: Mit der Zeit kommt es zu einer Habituation des Verlangens.
Ich würde als Therapeut nun ein Tonband vorspielen, wo der letzte Streit mit der Freundin aufgezeichnet ist, dann würde ich mit dem Patienten in die Kneipe gehen, ein Bier hinstellen, nochmal an den Streit erinnern und das Verlangen wird immer intensiver werden. Idee: Ohne von dem Bier zu trinken wird das Verlangen abnehmen. Es wird eine Habituation des Verlangens stattfinden während der Sitzung. In der Hoffnung, dass sich mit der Zeit die Verbindung zwischen Reiz und Verlangen auflöst (Extinktion). So versuche ich also das Suchtgedächtnis zu verändern.


statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055960575244

Tags
#PsychTI_Sucht #has-images
Question
Cue Exposure Wirksamkeit


Answer

Kognitive Verhaltenstherapie mit den gezeigten Komponenten schneidet besser ab. Es bleibt allerdings unklar, ob Cue Exposure innerhalb einer kognitiven Verhaltenstherapie die Effektivität des Gesamttrainings erhöhen würde. Evidenz ist in keiner Weise vergleichbar mit Expositionsverfahren in der Angsttherapie.

  • Es funktioniert eher bei schwerer Suchterkrankungen
  • Eher ein kognitiver Bewertungsprozess als tatsächliche Habituatio (Lernen mit deinem Verlangen umzugehen)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055962934540

Tags
#PsychTI_Sucht
Question
Rückfallprävention
Answer
  • Vermeide Auslöser
  • Verändere Verstärkungsqualität in der Auslösesituation
  • Aufbau alternativer Verhaltensweisen
  • Maßnahmen zur Schadensbegrenzung bei Rückfall
    • Es geht auch darum auf einen Rückfall vorzubereiten
    • Es unterscheidet sich, wie man Rückfall darstellt. Bei den anonymen Alkoholikern beispielsweise wird ein Rückfall sehr stark moralisierend dargestellt. Hat immer eine Komponente des Versagens. Wenn man sich dann auch noch schämt, sucht man nicht so schnell wieder eine Behandlung auf, aus Scham heraus und aus eigener Verzweiflung heraus konsumiert man dann wieder mehr. Es ist wichtig aufzupassen, dass ein Rückfall nicht dazu führt, dass eine jetzt-ist-auch-egal Haltung eintritt.
      (wie Diät: Alles oder nichts, wenn ich bei Diät schon ein Stück Kuchen gegessen hab dann ist es eh schon egal und esse noch mehr. Genauso auch hier. Nach zwei Flaschen kommen Schuldgefühle. Da hilft nur eins, weitertrinken. Den Prozess muss man verhindern.)
    • Ich muss als Therapeut jede Moralisierung des Rückfalls vermeiden, wenn der Patient wiederkommt. Und darauf muss ich schon vorbereiten, also die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Patienten nach einem Rückfall wieder in Behandlung kommen.

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055967653132

Tags
#PsychTI_Sucht #has-images
Question
Rückfallanalyse Alkohol


Answer
Nichts anderes als eine Verhaltensanalyse, wie wir es kennen. Welche kurzfristigen und langfristigen negativen und positiven Konsequenzen hat das? Ich versuche festzustellen, was die Problemsituationen waren und was ich wieder aufgreifen kann. Verhalten? Reize?

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055971585292

Tags
#PsychTI_Sucht #has-images
Question
Medikamente


Answer

Werden kontrovers diskutiert. Bei Entzug fast unvermeidbar. Beispielsweise zur Verhinderung eines Deliriums.

Disulfram: Wenn ich das einnehme und dann im Laufe des Tages Alkohol konsumiere, wird mir kotzübel. Wird in Bielefeld im Rahmen des Community Reinforcements eingesetzt. Idee ist dabei einen impulsiven Alkoholkonsum zu verhindern. Setzt aber voraus, dass ich ausreichend motiviert bin, mein Aversivum morgens überhaupt zu nehmen. Ohne begleitende Komponenten wird diese Behandlung nicht effektiv sein.

Anticraving Substanzen sind noch nicht so evidenzbasiert. Es hat sich noch nicht gezeigt, dass das einen großen Vorteil hat gegenüber anderen Behandlungen.


statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055973944588

Tags
#PsychTI_Sucht
Question
Behandlung der Komorbidität
Answer
  • Ca. 50% haben eine weitere psychische Störung
  • Meistens zeitlich vorangehend (es ist also wahrscheinlich, dass die psychische Störung (z.B. Angst oder Depressionen) eine Rolle in der Aufrechterhaltung der Sucht spielt. Modell der Selbstmedikation)
  • In der Behandlung meist Fokussierung auf reine Suchtbehandlung (Sucht kann auch Therapie anderer Störungen blockieren; komorbide Störung spielt dann aber in der ambulanten Nachsorge eine zentrale Rolle)
  • Bei Jugendlichen hauptsächlich externalisierende Verhaltensauffälligkeiten
  • Aber auch Depression und Angststörung
  • Outcome bei Komorbidität am schlechtesten
  • Erste kombinierte Programme

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055976828172

Tags
#PsychTI_Sucht
Question
Effektivität
Answer
  • 1-Jahres Katamnese: Rückfall bei Alkoholismus nach Langzeitentwöhnung 30 bis 60%
  • Nachweis von Motivational Interviewing, Soziales Kompetenztraining, Community reinforcement
  • Wenig Nachweis für allgemeine Aufklärung, konfrontative und einsichtsorientierte Behandlung
  • Selbsthilfegruppen (AA) für selbstzugewiesene Patienten effektiv

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055982071052

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Somatische Belastungsstörung und Krankheitsangststörung (Einführung Notizen)
Answer

Wie bei der Suchterkrankung kommen viele Patienten nicht mit dem Ziel zu uns sich therapeutisch behandeln zu lassen. Das Therapieziel des Therapeuten und des Patienten ist auch hier nicht so leicht in Deckung zu bringen. Wir arbeiten also wieder nicht konfrontativ, sondern nutzen wieder motivational Interviewing und erarbeiten Diskrepanzen vorsichtig. Die Patienten also vorsichtig befähigen Einsicht in ihr Krankheitserleben und den Zusammenhang mit psychischen Faktoren zu bekommen.
Somatische Belastungsstörung und Krankheitsangststörung sind dadurch gekennzeichnet, dass die Patienten erstmal nicht zum Psychologen laufen, sondern zum Arzt, denn sie sind ja überzeugt, dass sie eine körperliche Erkrankung haben bzw. haben große Angst vor einer körperlichen Erkrankung. Dass das alles psychisch sein soll, das ist erstmal eher bedrohlich.

  • Hier haben wir wie bei Sucht Pat die eine andere Vorstellung einer Therapie und Krankheit haben, als wir
  • Riesen Herausforderung für das Gesundheitssystem
  • Wenn sie einmal bei uns in der richtigen Behandlung sind dann ist gut, aber wie kommen sie zu uns? --> Oft gegen ihren Willen, oft erst in der Rehaklinik, immer keine physiologische Ursache gefunden, dann kommt der Psycho daher und will mir natürlich wieder erklären es ist alles psychologisch, wie können wir bewirken, dass tatsächlich Behandlung angenommen wird?
  • Sekundärer Krankheitsgewinn ganz heftig. Rente bei dieser Störung, bei Trauma mit Abschiebung

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill






Flashcard 7055984954636

Tags
#PsychTI_Somatoform #has-images
Question
Körperliche Symptome vs körperliche Ursache


Answer

Wenn man jetzt unterscheiden will, was ist psychisch, was nicht psychisch, dann stoßen wir auf Probleme, da in irgendeiner Weise alles Psychische auch körperlich (bedingt) ist/sein kann und alles Körperliche auch psychisch. Bei der Frage, was ist psychisch und was ist nicht psychisch, folgen wir häufig der Definition: Für welche körperlichen Beschweren findet sich keine organische Ursache?

Der Anteil derjenigen, die in schwarz sind, ist der, wo sich tatsächlich eine organmedizinische Ursache finden lässt. Brustschmerzen sind echt sehr häufig und Brustschmerzen sind der Klassiker bei einer Krankheitsangststörung, da Brustschmerzen auf einen Herzinfarkt hinweisen könnten. Ist aber in den meisten Fällen nicht der Fall. Für die dargestellten Beschwerden werden häufig keine organischen Ursachen gefunden, wodurch auch eine organmedizinische Behandlung nicht indiziert ist.


statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055987576076

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Was sind somatoforme Störungen?
Answer
  • suggerieren zunächst eine somatische Krankheit (deshalb auch der Begriff somatoform)
  • umfassen verschiedene Formen von Störungen, deren Hauptmerkmale einzelne oder vielfältige körperliche Symptome sind
  • Gemeinsames Merkmal somatoformer Störungen:
    • Vorhandensein körperlicher Beschwerden, die nicht vollständig durch einen körperlichen Befund, eine Substanzeinwirkung oder durch eine andere psychische Störung erklärt werden können.
  • gehen mit deutlichen Beeinträchtigungen in unterschiedlichen Lebensbereichen einher
  • Abgrenzung psychosomatische Störung: Krankheiten, bei denen das Verhalten einen enormen Einfluss auf den Verlauf der Krankheit hat; hier kennt man eine somatische Ursache aber wird durch Verhalten aufrechterhalten

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055990459660

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Welche somatoformen Symptome werden am häufigsten genannt?
Answer

Frauen

  • schmerzhafte Menstruation (18,8%)
  • Kopfschmerzen (14,0%)
  • unregelmäßige Menstruation (10,9%)
  • Bauchschmerzen (10,8%)
  • Kloß im Hals (9,9%)
  • starke Regelblutungen (6,8%)
  • Unverträglichkeit von Speisen (6,2%)
  • Rückenschmerzen (5,0%)

Männer

  • Kloß im Hals (8,3%)
  • Kopfschmerzen (7,9%)
  • Bauchschmerzen (6,9%)
  • Unverträglichkeit von Speisen (6,8%)
  • Gelenkschmerzen (4,6%)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055993605388

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Diagnostik somatoformer Störungen
Answer

Differentialdiagnostische Abklärung gegenüber:

  • Körperlichen Erkrankungen (ist zentral, aber das wird uns nicht viele Probleme machen, da Patienten in der Regel hervorragend abgeklärt sind, da sie oftmals schon bei vielen Ärzten waren und erst bei uns landen, wenn auch der letzte keine körperliche Ursache gefunden hat.)
  • Psychosomatischen Erkrankungen
  • Vorgetäuschter Störung, Simulation
  • Anderen psychischen Störungen (Angststörungen, Affektiven Störungen)
  • Psychotischen Störungen (schwer, da Komorbiditäten auch möglich)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055996751116

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Diagnostische Kriterien: Somatische Belastungsstörung F45.1
Answer

A: Eines oder mehrere körperliche Symptome; belastend oder zu Störungen des Alltagslebens führend

B: Psychologische Merkmale (min. 1):
(1) Übertriebene und anhaltende Gedanken über die Ernsthaftigkeit der Symptome
(2) Anhaltend hohes Angstniveau bezogen auf Gesundheit oder Symptome
(3) Exzessiver Zeit- und Energieaufwand bezüglich der Symptome oder Gesundheitssorgen

C: Symptombelastung persistierend (meist > 6 Monate)

Spezifizierungen:
- mit Schmerz im Vordergrund
- persistierend > 6 Monate mit schweren Symptomen und erheblichen Beeinträchtigungen


statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7055999634700

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Diagnosekriterien: Krankheitsangststörung
Answer

A) Übermäßige Beschäftigung damit, eine ernsthafte Krankheit zu haben oder zu bekommen.

B) Körperliche Symptome liegen nicht oder nur in geringer Intensität vor. Besteht eine andere Erkrankung oder ein hohes Risiko, eine solche zu entwickeln, so ist die übermäßige Beschäftigung eindeutig übertrieben oder unverhältnismäßig

C) Es bestehen stark ausgeprägte Ängste hinsichtlich der Gesundheit, und di e Person ist leicht bezüglich des eigenen Gesundheitszustands zu beunruhigen.

D) Die Person führt übertriebene gesundheitsbezogene Verhaltensweisen aus oder zeigt maladaptives Vermeidungsverhalten.


statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056001469708

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Unterschied somatische Belastngsstörung und Krankheitsangststörung
Answer
Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Störungen ist das Ausmaß, in dem körperliche Symptome überhaupt vorliegen. Bei Krankheitsangststörung steht die Angst im Vordergrund. Und diese Angst kann man auch haben, wenn man nur geringe oder keine körperlichen Symptome hat. Das primäre Ziel ist also nicht die körperlichen Beschwerden loszuwerden, sondern endlich Klarheit darüber zu gewinnen, ob man eine ernsthafte Krankheit hat oder nicht und diese Angst loszuwerden. Es gibt viele Zwischenbilder zwischen den Störungen.

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill






Flashcard 7056005401868

Tags
#PsychTI_Somatoform #has-images
Question
Ätiologie somatoformer Störungen


Answer
  • Idee was geht vor in Pat: es gibt Auslöser (!Nicht Auslösung der somatoformen Störung! Ist irrelevant wie die entstanden ist, es interessiert uns viel mehr warum sie nicht mehr weggeht)
  • Die Beschwerden sind nicht immer gleich, sondern nehmen irgendwie zu, durch irgendeinen Auslöser empfinde ich, dass es bedrohlich ist
  • Es sind Pat die eh schon mit hohem Gewicht auf Gesundheit, oder mit grundlegender Angst irgendwie zu erkranken, durchs Leben gehen
  • Pat mit Vorgeschichte von Krankheits- oder Todesfällen, beschäftigen sich mit dem Thema
  • Wahrgenommene Bedrohung führt gleichzeitig zu erhöhter Aufmerksamkeit auf den Körper, Physiologischer Erregung und Kontrollverhalten
  • Problem: Irgendwie ist immer entweder Anspannung, irgendwelche Schmerzen oder so. Das sind aber Missempfindungen. Frage: Wie tolerant ist man für die Missempfindungen? Oder führt das wieder zu wahrgenommener Bedrohung?
  • Sobald man denkt es könnte was Gefährliches sein: Mehr Aufmerksamkeit darauf und deswegen dann noch körperliche Verstärkung. Kopfschmerzen → Mehr Anspannung → Mehr Kopfschmerzen
  • Die Interpretation wird man immer mehr als Zeichen oder als Sicherung vor einer Krankheit wahrnehmen
  • Kontrollverhalten: Immer zum Arzt gehen.
    • Hier trennt sich das somatoformer vom gesunden: Wenn man gesagt bekommt es ist nichts Schlimmes dann denken sich Gesunde „Super, es ist nichts Schlimmes.“ Somatoforme: Super, aber er hat ja kein Blutbild gemacht. Dann geht man ins Internet und es wird super viel schlimmer. Steht immer: Lassen sie es lieber von einem Arzt abklären. Der einzige Ausweg: Man muss es immer abklären.
  • Typisch bei Schmerzstörungen: Ist eigentlich organmedizinisch nichts zu finden. Aber irgendwie son bisschen findet man dann doch. Das verstärkt immer das Konzept des Pat, dass es doch was organmedizinisches ist.
  • Man ist die ganze Zeit voller Angst, rennt von Arzt zu Arzt und beschäftigt sich immer nur mit seinem Körper.
  • Es kann sein, dass sich die Prävalenz verändert hat durch das Internet, aber vor allem bestimmte Krankheiten je nach Berichterstattung

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056008285452

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Therapie der somatoformen Störungen
Answer
  • Allgemeines Prinzip:
    • Anerkennung der Symptome und Suche nach Ursachen
    • Geleitetes Entdecken statt Konfrontation (Reaktanz verhindern)
  • Ziel: Abbau von Medikation, Hilfsmittel und Diäten (Alltagsbewältigung)
  • Veränderung der Fehlinterpretationen
  • Abbau von Vermeidungs- und Rückversicherungsverhalten

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056011169036

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung (Überblick)
Answer
  • Therapieeingangsphase/ Anamneseerhebung
    • Entwicklung eines Bedingungsmodells
    • Definition von Zielen und Aufbau von Veränderungsmotivation
    • Psychoedukation/ Informationsvermittlung
  • Entspannungsverfahren zur Stressbewältigung
  • Erarbeiten eines realistischen Gesundheitsbegriffs
  • Abbau von Schonverhalten
  • Abbau von Rückversicherungsverhalten (eher bei Hypochondrie)
  • Kognitive Therapie katastrophisierender Bewertungen
  • Training sozialer Kompetenz und Kommunikationsübungen
  • Berufliche Reintegration
  • Rückfallprophylaxe

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056014052620

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Therapieeingangsphase/ Anamneseerhebung
Answer
  • Realität der Beschwerden nicht in Frage stellen (evtl. Systemimmanente Gesprächsführung zur Reaktanzvermeidung) (wie bei Suchterkrankung: systemimmanente Gesprächsführung = motivational Interviewing)
  • Nicht zu früh Verbindungen zwischen körperlichen Symptomen und psychologischen Stressoren herstellen (Den Patienten nicht zumüllen mit Informationen, die inkompatibel mit seinem eigenen Verständnis sind. Man sollte sich für sein Krankheitsbild genau und empathisch interessieren, um dann innerhalb der Logik der Patienten vorsichtig Diskrepanzen zu identifizieren.)
  • Ängste und Erwartungen (über Psychotherapie) thematisieren
  • Behandlungsbereitschaft über „Probezeit“ erhöhen (z.B. 10 Therapiesitzungen, in denen der Pat versucht, sich auf die Behandlung einzulassen)
  • Absprachen mit dem medizinischen Hauptbehandler treffen (klarer Plan für notwendige Untersuchungen, feste Termine für Nachuntersuchungen)
  • Alle körperlichen Beschwerden sollten ausführlich und unter Einbeziehung ihres Erstauftretens sowie der durchgeführten diagnostischen Untersuchungen exploriert werden.
  • Vorbefunde sollten mitgebracht und gesichtet werden (ansonsten würden wir einfach nicht ernst genommen werden von der Patientin und dem Patienten.)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056016936204

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Entwicklung eines Bedingungsmodells
Answer
  • Verhaltenskomponente (chronisches Krankheitsverhalten, d.h. Arztbesuche, Medikamente, häufige Arztwechsel; Bedürfnis nach Rückversicherung; Schonverhalten=Problemverhaltensweisen)
  • Kognitive Komponente (zu eng definiertes Gesundheitskonzept welches Missempfindungen nicht mit einschließt, ist ein Kernproblem, Annahme von geringer körperlicher Belastbarkeit und geringer Stresstoleranz)
  • Physiologische Komponente (allgemein erhöhtes Anspannungsniveau, muskuläre Verspannungen, evtl. flaches Atmungsmuster z.B. bei Personen mit Bauch- und Unterbauchbeschwerden etc.) (Wechselspiel zwischen Anspannung und muskulärer Verspannung. Viele Skelettmuskuläre Probleme rühren von Verspannungen her, Verspannungen sind häufig ein Resultat von hohem Stress, vielen Patienten fällt es leichter unerwünschte Emotionen oder Gefühle
    bei hoher Muskelanspannung nicht so wahrzunehmen, ist also hilfreich zur Emotionsregulation. Das wäre im Detail zu explorieren.)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056018771212

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Definition von Zielen und Aufbau von Veränderungsmotivation
Answer

Oftmals unrealistische Zielsetzung („alle Beschwerden sollen sofort verschwinden“); Zeit nehmen für eine gesunde Zieldefinition auf unterschiedlichen Ebenen (Arbeit, Symptome, Privatleben)

(Ein Leben ohne Beschwerden ist nicht das Ziel. Das Ziel ist die Funktionsfähigkeit der Person zu erhöhen. Trotz der Beschwerden soll wieder ein normales Leben geführt werden, indem man in den verschiedenen Lebensbereichen zur Befriedigung des Patienten beitragen kann.)


statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056021654796

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Psychoedukation/ Informationsvermittlung
Answer
  • Bewertungsmöglichkeiten für körperliche Beschwerden sollen erweitert werden (über Stress zu informieren und dass auch körperliche Beschwerden situativen Einflüssen folgen und dass auf den Zusammenhang zwischen körperlichen Beschwerden und situativen Einflüsse Einfluss genommen werden kann durch kognitive Prozesse wie Aufmerksamkeits- und Wahrnehmungsprozesse.)
  • Information über physiologische Folgeprozesse (z.B. verstärkte Aktivität des sympathischen NS bei Stress, Mechanismen der Schmerzentstehung und –verarbeitung)
  • Retrospektive Erfassung situativer Einflüsse auf körperliche Beschwerden
  • Wahrnehmungsprozesse und Aufmerksamkeitsfokussierung: bspw. durch geleitetes Entdecken dem Pat. verdeutlichen, wie durch seine Wahrnehmungslenkung die Beschwerden intensiver oder weniger intensiv wahrgenommen werden; auch durch verschiedenste Verhaltensexperimente (Alle Missempfindungen kann ich modulieren durch meine kognitiv steuerbaren Prozesse)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056024538380

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Entspannungsverfahren zur Stressbewältigung
Answer

Möglichkeit auf der physiologischen Ebene Einfluss zu nehmen. Systematisch sind PMR und autogenes Training und Biofeedback. Das Ziel ist, dass Patienten lernen, dass sie selbst Einfluss nehmen können auf ihren Körper, auf ihren eigenen Erregungszustand und selbst eine Entspannung herbeiführen können. Kann systematisch sein, aber auch unsystematisch durch Exploration, weil jeder auch eigene Methoden hat, wie er sich entspannen kann und diese sind dann auch einsetzbar.

  • Demonstration, dass unter Entspannung aktuelle Beschwerden leichter ertragen werden können
  • Ziel der Reduktion des allgemeinen Erregungssniveaus
  • Provokation eines angenehmen Körpererlebens, um die Bewertung des Körpers als „beschwerdegeladen“ zu relativieren

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056026373388

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Erarbeiten eines realistischen Gesundheitsbegriffs
Answer
  • Verhaltensexperimente, in denen körperliche Missempfindungen produziert werden, die jedoch nicht Ausdruck einer körperlichen Erkrankung sind (Kniebeugen machen, schnelles Drehen, Hyperventilationstest)
  • Liste an „was ist gesund – was ist krank“

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056029256972

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Abbau von Schonverhalten
Answer

Hat eine wesentliche Dynamik in der Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen. Wenn man zur Vermeidung von Schmerzen sich schont (bei Knieschmerzen nicht mehr spazieren geht), wird sich der Trainingszustand verändern, Muskeln werden abgebaut, Bänder weniger gedehnt. Bei Belastungen werde ich also umso mehr Missempfindungen spüren. Durch das Schonverhalten kommt es also zu einer Problematik, die vorher womöglich noch gar nicht da war.

  • Schonverhalten --> reduzierter Trainingszustand --> körperliche Missempfindungen bei Belastung --> Bewertung als Erkrankung
  • Problem: Patient muss zuerst zur Verhaltensänderungen motiviert werden, auch wenn zunächst die körperliche Betätigung evtl. zu einer Symptomverschlechterung führt.
  • Evtl. Teilziele setzen und diese belohnen (z.B. ½ Stunde spazieren … dafür Abends in Kino)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056032140556

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Abbau von Rückversicherungsverhalten
(eher bei Hypochondrie/Krankheitsangststörung)
Answer
  • Checking Behavior: Ausführung exzessiven Kontrollverhaltens in Verhaltensübungen. Vereinbarung eines realistischen Zeitraums zum Unterlassen des Checking Behaviors. Ggf. Verhaltensalternativen besprechen (Ablenkung oder Methoden zur Spannungsreduktion)
  • Häufige Arztbesuche: → Vereinbarung einer sinnvollen Frequenz (gemeinsam mit Mediziner)
  • Umgang mit Rückversicherungsverhalten auch in der Therapie (Wenn der Patient auf mich zukommt in der Therapie und sagt, dass er jetzt doch wieder überzeugt ist einen Tumor zu haben, dann würde man selbst ja auch erstmal dazu neigen zu beruhigen und zu sagen, dass ja die medizinische Evidenz dagegen spricht. Darum vereinbart man mit dem Patienten stattdessen, wie man damit umgeht. Ich muss das Rückversicherungsverhalten identifizieren und dem Patienten sagen, dass ich da jetzt nicht weiter drauf eingehen werde. Sie wollen von mir beruhigt werden, aber das werde ich nicht tun, wir werden jetzt an ihrer Toleranz arbeiten diese Unsicherheit auszuhalten und sehen welche andere Möglichkeit es gibt damit umzugehen.)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056035024140

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Kognitive Therapie katastrophisierender Bewertungen
Answer
  • Genaue Exploration der Bewertung („Meine Kopfschmerzen sind ein Zeichen für einen Hirntumor.“) und Einschätzung der Glaubwürdigkeit der Überzeugung (1-100)
  • Gründe, die FÜR diese Bewertung sprechen?
  • Beobachtungen, die mit der Befürchtung NICHT übereinstimmen?
  • Evtl. alternative Bewertung?

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056036859148

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Training sozialer Kompetenz und Kommunikationsübungen
Answer
  • Relevant, da die Erkrankung bei vielen Pat. mit sozialem Rückzug und Isolation einhergeht
  • Kommunikation oft auf körperliche Beschwerden und Krankheitsverhalten begrenzt

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056039742732

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Berufliche Reintegration
Answer
z.B. Belastungsproben im stationären Rahmen

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056041577740

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie der Somatischen Belastungsstörung: Maßnahmen zur Rückfallprophylaxe
Answer
  • Absprachen mit behandelndem Hausarzt über Verhaltensmöglichkeiten im Umgang mit Somatisierungspatienten
  • Informationen über eine ausgewogene Lebensführung an den Patienten (Entspannung, körperliche Fitness, Arbeit etc.)
  • Pat. ermuntern, sich auch weiterhin gezielt körperlichen Missempfindungen auszusetzen (Idee ist den Patienten zu ermuntern ein Leben mit Missempfindungen zu führen, in dem diese akzeptiert werden können und nicht als Anzeichen einer bedrohlichen Krankheit direkt gesehen werden)

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056044461324

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychologische Einflüsse auf Schmerz
Answer
  • Modellverhalten in der Familie (so kann Schmerz gelernt werden. Wie auch andere Somatisierungen. Wenn viel Aufmerksamkeit auf Schmerz gerichtet wurde und dies oft zu Verhaltensänderungen wie Schonverhalten oder Arztbesuchen geführt hat, dann werde ich dieses Konzept übernehmen.)
  • Lernprozesse (Schonverhalten und Zuwendung als Verstärker lernen. Allerdings führt Schonverhalten zu Muskelabbau und Verstärkerverlust.)
    • Schonverhalten --> Muskelabbau, Verstärkerverlust
    • Zuwendung
  • Kognitive Verarbeitung (Aufmerksamkeit, Bewertung, Erwartung)
  • Akute Belastungen

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056047344908

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie bei Schmerzen (Überblick)
Answer
  • Entspannungsverfahren (PMR)
  • Biofeedback
  • Imagination
  • Operante Verfahren - Aktivitätsaufbau bei/trotz Schmerz
  • Kognitive Verfahren: Schmerzbewältigung, Schmerzakzeptanz - "Leben mit dem Schmerz"

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056049179916

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie bei Schmerzen: Entspannungsverfahren (PMR)
Answer

Besonderheiten bei der Vermittlung:

  • vor allem die somatische Grundlage eines Entspannungstrainings betonen
  • auf langfristige Wirkung hinweisen,
  • als Übungszeiten zu Beginn der Lernphase möglichst schmerzfreie oder eher schmerzarme Momente empfehlen,
  • kein sehr starkes Anspannen!!
  • Pat. sollen mit Haltung experimentieren,
  • Evtl. Anspannung im Schmerzgebiet ganz weg lassen!

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056051014924

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie bei Schmerzen: Biofeedback
Answer

Man weiß nicht wirklich wie es funktioniert aber es tut es. Man lernt die Kontrolle über Körperfunktionen (z.B. Muskelanspannung, Blutdruck) an einen Monitor angeschlossen und macht ein Spiel, was man durch den Körperzustand kontrolliert

Man sollte Wege finden, dass sich die Pat entspannen, aber gleichzeitig trotzdem Aktivitätsaufbau


statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056052849932

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie bei Schmerzen: Imagination
Answer
  • Sollen den Schmerz aushaltbarer Machen.
  • positive Vorstellungsbilder
  • Schmerztransformierende Imaginationen

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056055733516

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie bei Schmerzen: Operante Verfahren – Aktivitätsaufbau bei/trotz Schmerz
Answer
  • Baseline erheben (= unterste Grenze für Anstrengungen, die schmerzfrei oder ohne deutliche Schmerzzunahme möglich sind) → ausgehend davon werden Ziele festgelegt
  • Schrittweise, langsam den Aktionsradius erweitern, um die Abwärtsspirale mit dem Muskelabbau und Gelenkproblemen entgegenzuwirken.

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs







Flashcard 7056057568524

Tags
#PsychTI_Somatoform
Question
Psychotherapie bei Schmerzen: Kognitive Verfahren: Schmerzbewältigung, Schmerzakzeptanz – „Leben mit dem Schmerz“
Answer
  • gemeinsame Erarbeitung von Vor- und Nachteilen, die Schmerzen zu akzeptieren
  • möglichst genaue Kenntnis von Auslöse- und Verstärkungsfaktoren (Verhaltensanalyse)
  • Reduktion katastrophisierender Gedanken

statusnot learnedmeasured difficulty37% [default]last interval [days]               
repetition number in this series0memorised on               scheduled repetition               
scheduled repetition interval               last repetition or drill

pdf

cannot see any pdfs