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Flashcard 6706165845260

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#PsychTII_Angstoerung
Question

Fallbeispiel:

Ben, 9 Jahre, kommt gemeinsam mit seinen Eltern in die Ambulanz. Die Eltern berichten, dass sie schon länger Probleme mit ihm hätten. Beispielsweise sei die Anfangsphase im Kiga problematisch gewesen, denn er habe sich am Anfang nicht gut trennen können und sie, die Mutter, habe bei ihm bleiben müssen. Irgendwann habe sich jedoch alles gelegt. Nun in der dritten Klasse habe es sich jedoch nochmals gesteigert. Er habe regelmäßig am Morgen über Bauchschmerzen geklagt, jammere dann und es gäbe schließlich Streit - und da müsse dann immer einer von ihnen da bleiben. So könne es jedoch nicht weitergehen, denn es gäbe dann auch weitere Schwierigkeiten, da sein jüngerer Bruder Tobias nun auch zu Hause bleiben wolle. Zudem würde Ben doch auch viel zu viel in der Schule verpassen. So habe die Lehrerin bereits nachgefragt, was denn los sei.

Welche Störung könnte vorliegen? Bitte begründen Sie dies.
Welche Differentialdiagnose(n) ist zu überlegen? Bitte begründen Sie dies.
Welche alterstypische Symptome werden berichtet?

Answer

a) F93.0 Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindsalters

Erfüllte Kriterien zB
- Aus Angst vor Trennung von einer Hauptbezugsperson oder um zuhause zu bleiben andauerndeAbneigung oder Verweigerung, die Schule zu besuchen
- Wiederholtes Auftreten somatischer Symptome bei Gelegenheiten, die mit einer Trennung von einer Hauptbezugsperson verbunden sind
- Extremes und wiederholtes Leiden in Erwartung, während oder unmittelbar nach der Trennung von einerHauptbezugsperson


b)
• Ausschluss somatischer Ursachen
• Andere psychologische Störungen wie zB Schizophrenie (F20), Affektive Störungen (F32, F33, F34), Zwangsstörungen (F42), Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (F43), Tiefgreifende Entwicklungsstörungen (F84)

c) Keine


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Flashcard 6706167942412

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Überblick Angststörungen im Kindes- und Jugendalter (Codes + Namen)
Answer

F93 Emotionale Störungen des Kindesalters
F93.0 Emotionale Störung mit Trennungsangst
F93.1 Phobische Störung des Kindesalters
F93.2 Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters
F93.80 Generalisierte Störung des Kindesalters

F94 Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit
F94.0 (s)elektiver Mutismus

F4 Neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen
F40.0 Agoraphobie
F41.0 Panikstörung
F42 Zwangsstörung
F43.1 Posttraumatische Belastungsstörung


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Flashcard 6706169777420

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#PsychTII_Angstoerung
Question
F93.0 Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters - Diagnosekriterien
Answer

A. Min. 3 der folgenden Merkmale:

- Unrealistische und anhaltende Besorgnis über mögliches Unheil, das der Hauptbezugsperson zustoßen könnte oder über den möglichen Verlust solcher Personen oder anhaltende Sorge um den Tod vonBezugspersonen

- Aus Angst vor Trennung von einer Hauptbezugsperson oder um zuhause zu bleiben andauerndeAbneigung oder Verweigerung, die Schule zu besuchen

- Trennungsschwierigkeiten am Abend, erkennbar an einem der folgenden Merkmale: a) Anhaltende Abneigung oder Weigerung, Schlafen zu gehen, ohne dass eine Hauptbezugsperson dabei oder in der Nähe ist; b) HäufigesAufstehen nachts, um die Anwesenheit der Bezugsperson zu überprüfen oder bei ihr zu schlafen; c) Anhaltende Abneigung oder Weigerung, auswärts zuschlafen

- Wiederholte Alpträume zuTrennungsthemen

- Wiederholtes Auftreten somatischer Symptome bei Gelegenheiten, die mit einer Trennung von einer Hauptbezugsperson verbunden sind

- Extremes und wiederholtes Leiden in Erwartung, während oder unmittelbar nach der Trennung von einer Hauptbezugsperson.


B. Fehlen einer GAS des Kindesalters (F93.80).
C. Beginn vor dem 6. Lebensjahr
D. Die Störung tritt nicht im Rahmen einer umfassenderen Störung der Emotionen, des Sozialverhaltens oder der Persönlichkeit auf oder bei einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung, einer psychotischen Störung oder einer substanzbedingten Störung.
E. Dauer min. 4 Wochen.


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Flashcard 6706171612428

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#PsychTII_Angstoerung
Question
F93.1 phobische Störung des Kindesalters - Diagnosekriterien
Answer

A. Eine anhaltende oder wiederkehrende Angst (Phobie), die zwar entwicklungsphasenspezifischist (oder zum Zeitpunkt des Beginns war), die aber übermäßig ausgeprägt und mit deutlichen sozialen Beeinträchtigungen verbunden ist.

B. Fehlen einer generalisierten Angststörung des Kindesalters.

C. Die Störung tritt nicht im Rahmen einer umfassenderen Störung der Emotionen, des Sozialverhaltens oder der Persönlichkeit auf oder bei einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung, einer psychotischen Störung oder einer substanzbedingten Störung.

D. Dauer min. 4 Wochen.


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Flashcard 6706173447436

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#PsychTII_Angstoerung
Question
F94 Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend - Störungsgruppenübersicht
Answer

- Heterogene Gruppe von Störungen, mit Auffälligkeiten in den sozialen Funktionen

- Beginn in der Entwicklungszeit

- Schwerwiegende Beeinträchtigungen des Milieus oder Deprivationen spielen vermutlich eine entscheidende Rolle in der Ätiologie

- Kein deutlicher Geschlechtsunterschied


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Flashcard 6706175282444

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#PsychTII_Angstoerung
Question
F94.0 Elektiver Mutismus - Diagnosekriterien
Answer

A. Sprachausdruck und Sprachverständnis, beurteilt in einem individuell angewandten standardisierten Test, innerhalb von zwei Standardabweichungen entsprechend dem Alterdes Kindes.

B. Nachweisbare beständige Unfähigkeit, in bestimmten sozialen Situationen, in denen erwartet wird, dass das Kind redet, zu sprechen; in anderen Situation ist das Sprechen möglich.

C. Dauer des elektiven Mutismus länger als 4 Wochen.

D. Es liegt keine tiefgreifende Entwicklungsstörung (F84.-) vor.

E. Die Störung beruht nicht auf fehlenden Kenntnissen der gesprochenen Sprache, die inden sozialen Situationen, in denen das Kind nicht spricht, erwartet wird.


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Flashcard 6706177379596

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#PsychTII_Angstoerung
Question
F4 neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen - 2 Beispiele
Answer
z.B. PTSD, Somatisierungsstörungen

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Flashcard 6706179214604

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#PsychTII_Angstoerung
Question
F41 sonstige Angststörungen - Hauptsymptom + weitere Elemente
Answer

Hauptsymptom: nicht auf bestimmte Umgebungssituationen begrenzte Angst

Weitere Elemnte: Auch Depressive und Zwangssymptome, sogar Elemente phobischer Angst können vorhandensein, wenn sie eindeutig sekundär oder weniger ausgeprägt sind


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Flashcard 6706182360332

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#PsychTII_Angstoerung
Question
F42 Zwangsstörung - Diagnosekriterien
Answer

A. Entweder Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen an den meisten Tagen über einen Zeitraum von min. 2 Wochen.

B. Die Zwangsgedanken und Zwangshandlungen zeigen sämtliche folgenden Merkmale:
1. Sie werden als eigene Gedanken/Handlungen von den Betroffenen angesehen und nicht als von anderen Personen oder Einflüssen eingegeben
2. Sie wiederholen sich dauernd und werden als unangenehm empfunden, und min. 1 Zwangsgedanke/-handlung wird als übertrieben oder unsinnig anerkannt
3. Die Betroffenen versuchen, Widerstand zu leisten. Gegen min. 1 Zwangsgedanken/-handlung wird gegenwärtig erfolglos Widerstand geleistet
4. Die Ausführung eines Zwangsgedankens/-handlung ist für sich genommen nicht angenehm.

C. Die Betroffenen leiden unter den Zwangsgedanken und –handlungen oder werden in ihren sozialen oder individuellen Leistungsfähigkeit behindert, meist durch den besonderen Zeitaufwand.

D. Häufiges Ausschlusskriterium: Die Störung ist nicht bedingt durch eine andere psychische Störung, wie Schizophrenie und verwandte Störungen oder affektive Störungen.


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Flashcard 6706184195340

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Wo liegt der Fokus in der Intervention bei Ängsten im Kindesalter?
Answer

Drei verschiedene Ansätze:

1) Fokus auf Kind: Individuelle Kognitive Verhaltenstherapie und Gruppen-KVT

2) Fokus auf Kind, aber auch Einbezug der Eltern:
- verbesserte die Effektivität in einigen Studien
- besonders wichtig, wenn Eltern auch Ängste haben

3) Fokus auf Eltern, aber auch Einbezug des Kindes (Elternberatung): Je jünger das Kind, desto stärkere Relevanz dieses Ansatzes


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Flashcard 6706186030348

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Allgemeine Komponenten einer Angstbehandlung bei Kindern
Answer
- Psychoedukation
- Angsthierarchie erstellen
- Kognitive Verfahren
- operante Verfahren
- Exposition
- Kompetenztraining/Selbstsicherheitstraining
- Entspannungsübungen
- Hausaufgaben zum Üben der Strategien
- Elternarbeit: ungünstige Erziehungsstrategien verändern

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Flashcard 6706187865356

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Schritte vor einer (Angst-)Behandlung (bei Kindern)
Answer
- Makroanalyse
- SORKC-Schema
- Fallkonzeptualisierung
- Therapieplanung
- Ziele festlegen

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Flashcard 6706189700364

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Schritte vor einer (Angst-)Behandlung (bei Kindern): Markoanalyse
Answer

- Hintergrund für die Erklärung der Problementstehung
- Basis: Anamnese

Mit Hilfe der Makroanalyse erfasst man
- Prädisponierende (Risikofaktoren)
- Auslösende Faktoren
- Aufrechterhaltende Faktoren (z.B. Erziehungsverhalten)


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Flashcard 6706193632524

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
Schritte vor einer (Angst-)Behandlung (bei Kindern): Mikroanalyse


Answer
= Bedingungsanalyse für die Hauptsymptomatik anhand des SORKC-Schemas

S Situation
O Organismusvariable
R Reaktion
K Konsequenz
C Kontingenz

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Flashcard 6706194943244

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Psychoedukation Beispielbücher
Answer

- Nur keine Panik! Was Kinder über Angst wissen sollten

- Das mutige Buch

- Kristen Boje erzählt vom Angsthaben


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Flashcard 6706198351116

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
Erstellen einer Angsthierarchie


Answer
Nutzung eines Angstthermometers um Ängste zu ranken oder zu raten (Beispiel spzifische Phobie vor lauten Geräuschen)

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Flashcard 6706201234700

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
Psychoedukation mit Hilfe einer Angstkurve


Answer
Ziel der Vorbereitung auf die Konfrontation:
- Kind (und Eltern) überzeugen, dass die beste Strategie im Umgang mit der Angst in einem Verbleiben in und Aushalten der Situation besteht
- Situation bzw. die Angst sind nicht gefährlich

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Flashcard 6706202545420

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Angststörungen: Interventionsprpogramme
Answer
- Coping Cat für spezifische/soziale Phobie, trennungsangst, generalisierte Angststörungen(CBT --> Betonung auf Kognition)
- TAFF (Trennungsangstprogramm für Familien) (CBT --> Fokus auf behaviorale Aspekte)
- Mut steht dir gut für soziale Ängste (CBT)

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Flashcard 6706204380428

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Coping Cat Übersicht
Answer

- Globales Behandlungsprogramm für Spezifische /Soziale Phobie, Trennungsangst, Generalisierte Angststörung
- Kindzentrierter Ansatz (Workbook ist für 8-13 Jahre)
- 16 Sitzungen mit Kind + 1 Sitzung mit Eltern

- in verschiedenen Geografien mit Anpassungen eingesetzt (z.B. Kanada "Coping Bear" & Australien "Coping Koala"/"Coaping Friends"

- Seit 2008 auch als CD-ROM zu erhalten (zur kosteneffektiven und effizienten Steigerung der Zugängigkeit)

- Wirksamkeitsstudie zeigte Effekte inkl. 2 Monate post Behandlung bei Kindern mit klinisch signifikanten Angststörungen oder Autismus


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Flashcard 6706206215436

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Coping Cat Inhalte (Sitzungsübersicht)
Answer

Sitzung 1: Therapeut baut Beziehung auf, sammelt spezifische Infos über die beeinträchtigenden Situationen und wie das Kind auf die Angst reagiert

Sitzung 2: Unterschiedliche Typen von Gefühlen kennen lernen

Sitzung 3: Konstruktion einer Hierarchie angstprovozierender Situationen, die eigene körperliche Reaktion kennen lernen + Im Anschluss an die Sitzung Treffen mit den Eltern zum Review der Therapieziele

Sitzung 4: Entspannungsübungen, mit Hilfe einer Tonbandkassette

Sitzung 5: Die Art, wie das Kind mit sich selbst spricht, erkennen und angstprovozierende Gedanken verändern

Sitzung 6: positive Selbstinstruktion, Umgang mit ängstlichen Gefühlen

Sitzung 7: Einen Zugang zu sich selbst finden und lernen, sich selbst zu belohnen

Sitzung 8: Wiederholung

Sitzung 9: Üben der neu erlernten Skills in wenig angstbesetzten Situationen (Therapeut modelliert, Rollenspiele)

Sitzung 10-13: Exposition in vorgestellten und realen Situationen

Sitzung 14 und 15: Üben in hoch angstbesetzten Situationen

Sitzung 16: Diskussion der Therapieerfahrungen, Review der erlernten Fertigkeiten, Ermutigung für die zukünftige Anwendung der Fertigkeiten im Alltagsleben


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Flashcard 6706210409740

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
Trennungsangst Störungsmodell (TAFF)



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Flashcard 6706213293324

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
TAFF Sitzungsinhalte



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Flashcard 6706215390476

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#PsychTII_Angstoerung
Question
TAFF-Gedanken
Answer

- Identifizieren und Modifizieren von "Panikgedanken" mit dem Ziel: Positive und realistische Gedanken zur Bewältigung der Angst auszubauen bzw zu entwickeln

- Erarbeitung von TAFF-Gedanken und Selbstinstruktionen (z.B. "Ich bin mutig!", "Ich schaff das!")

- Einsatz von mutmachenden Figuren (z.B. Pippi Langstrumpf) oder Objekten ("Mutkugel")

--> die Selbstwirksamkeitsüberzeugung des Kindes wird gefördert


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Flashcard 6706217487628

Tags
#PsychTII_Angstoerung
Question
TAFF Evaluation
Answer

- 3/4 der Kinder erfüllten nach der Behandlung die klinsichen Kriterien für Trennungsangst nicht mehr

- Kinder und Eltern bewerteten die Trennungsangst bei sich selbst (bzw ihre Kinder) als stark oder sehr stark verbessert

- Eltern berichteten von signifikanten Verbesserungen in den Major Life Domains der Kinder sowie ihrer Lebensqualität

- Effekte waren auch 4 Wochen post noch messbar


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Flashcard 6706219584780

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Coping Cat versus TAFF
Answer

- Kann KVT durch Einbezug der Eltern weiter verbessert werden ?
- Problem bei Coping Cat: Behandlungsstudien ausschliesslich an Gruppen mit gemischtenAngststörungen
- Spezifische Behandlungen für Trennungsangst noch nicht untersucht

Coping Cat TAFF
Betoning von Kognition Betonung behavioraler Aspekte
Fokus auf Kind Fokus auf Eltern + Kind
1 Elternsitzung Gleich viele Sitzungen für Eltern und Kind (etwas mehr Zeit für Eltern reserviert)
Exposition in vivo wird von Therapeutin in Therapieräumen gemacht Erste Exposition zu Hause oder in Schule werden in jedem Fall von Therapeutin begleitet
Expositionen zu Hause oder in Schule werden in Rollenspielen ausschließlich mit Kind und nicht mit Eltern geübt Intensives Elterncoaching für Exposition
Ausschließlich Arbeit mit dem Kind Begleitung des Kindes bei Expositionen außerhalb des Therapieraumes
Instruktion der Eltern wie sich bei Angst des Kindes verhalten soll

Wirksamkeit 1-Jahr Post:

Person Coping Cat Vergleich TAFF
Kind 78.3 < 90
Mutter 82.6 < 95
Vater 72.2 < 93.8
Therapierende 76.2 < 95


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Flashcard 6706222992652

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
Klassifikation Sozialer Angststörungen bei Kindern & Jugendlichen in DSM-5 und ICD-10



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Flashcard 6706225876236

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
Einflüsse und Prozesse, die an der Entstehung einer sozialen Angststörung (KiJu) beteiligt sind



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Flashcard 6706228759820

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Mögliche Ansätze zur Veränderung zenraler Prozesse im Rahmen der sozialen Angststörung (KiJu)

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Flashcard 6706233216268

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Störung mit sozialer Ängstlichkeit/Soziale Phobie (KiJu) Therapiesetting & Art der Intervention
Answer

Therapiesetting
- wichtig: Soziales Kompetenztraining
- Einzel– und Gruppensetting erzielen mindestens vergleichbare Resultate
- Bei stark ausgeprägten sozialen Ängsten ist die Behandlung im Einzelsetting vorzuziehen.

Kognitive Interventionen
- Spezifische kognitive Interventionen wie etwa einem Aufmerksamkeitstraining zur Lenkung der Aufmerksamkeit auf aufgabenspezifische Aspekte


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Flashcard 6706235051276

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Störung mit sozialer Ängstlichkeit/Soziale Phobie (KiJu) Therapiebausteine
Answer
- Soziales Kompetenztraining als Element!
- individuelle Erfassung und Bearbeitung von sozialen Fertigkeitsdefiziten vor Durchführung von Konfrontationsübungen anstelle eines obligatorischen Sozialen Kompetenztrainings
- Zur Einschätzung der sozialen Kompetenz ist die Fremdeinschätzung von großer Bedeutung

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Flashcard 6706238459148

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#PsychTII_Angstoerung #has-images
Question
Störung mit sozialer Ängstlichkeit/Soziale Phobie (KiJu) Mut steht dir gut Module, Themen und Formulierungen für den Überblick



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Flashcard 6706239769868

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Störung mit sozialer Ängstlichkeit/Soziale Phobie: CAMS Wirksamkeitsstudie Überblick
Answer

- Randomisierte Studie

- untersucht die relative Wirksamkeit verschiedener Interventionsmethoden (inkl. Gabe von Placebopillen) bei der Behandlung bestimmter Angststörungen im Kindes- und Jugendalter
-- Kognitive Verhaltenstherapie (CBT)
-- Gabe von Sertralin (SRT)
-- Kombination aus CBT und SRT (COMB)

bei
-- Trennungsangst (SAD)
-- Generalisierte Angststörung (GAD)
-- Soziale Phobie (SoP)


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Flashcard 6706241604876

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Störung mit sozialer Ängstlichkeit/Soziale Phobie: CAMS Wirksamkeitsstudie Ergebnisse
Answer

- 24 und 36 Wochennach Therapieende
- meisten Responder (>80%) zeigten auch langfristig positive Ergebnisse
- Post-Messung: COMB effektiver als CBT und SRT, CBT und SRT keine signifikanten Unterschiede

- Follow-up:
-- 3 Behandlungsbedingungen unterschieden sich nicht hinsichtlich der meisten kategorialen Maße
-- Jugendliche in SRT erhielten mehr psychosoziale Behandlungselemente im Vergleich zu COMB und CBT
-- Jugendliche in SRT und CBT erhielten gleichzeitig kombinierte Elemente (Medikation plus psychosoziale Behandlung)


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Flashcard 6706243439884

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Störung mit sozialer Ängstlichkeit/Soziale Phobie: CAMS Wirksamkeitsstudie Follow-Up Studie (3-12 Jahre post) --> Mediatoren
Answer

1. Wahrgenommenes Coping
2. angstbezogene Selbstüberzeugungen
3. interpretative Fehler wahrgenommener sozialer Bedrohung
4. Alter

Ergebnisse: Interpretative Fehler wahrgenommener sozialer Bedrohung waren beim ersten Follow-up Messzeitpunkt ein Mediator für die Kombinationsbehandlung hinsichtlich der Angstergebnisse. Dieser Effekt wurde nicht für CBT allein oder für Sertraline allein verglichen mit der Placebo-Bedingung gefunden. Alle anderen Mediatoren wurden nicht signifikant.


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Flashcard 6706245274892

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#PsychTII_Angstoerung
Question
Störung mit sozialer Ängstlichkeit/Soziale Phobie: Meta-Analyse Intervention
Answer

- 19/56 Studien berichteten, dass die Störung vollständig verschwunden waren (n = 635 CBT, n = 450 control participants)

- große Heterogenität der Studiendaten. Die vollständige Genesungsrate variierte von 47.6 bis 66.4% zwischen den Kindern ohne Autismus Spektrum Störungen (ASS) und 12.2 bis 36.7% für Kinder mit ASS.

- Verglichen dazu zeigten die Kontrollgruppen (WL und active Kontrollbedingung) Genesungsraten von 20.6% und 21.3%.

- Leider zeigt sich eine deutliche Inkonsistenz bei der Diagnostik bzw. der Outcomekriterien, so dass zwingend weitere randomisierte und kontrollierte Studien nötig sind.


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Flashcard 6706248158476

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#PsychTII_Depression
Question

Fallbeispiel

Der 13-jährige Tobias kommt mit seiner Mutter in die Ambulanz. Er wirkt kindlich – eher wie ein 11-jähriger. Im Verlauf des Anamnesegesprächs erzählt er, dass er sich viel langweile und eigentlich nur noch Computerspiele interessant finde. Die Schule sei doch echt „ätzend“ und würde keinen Spaß machen. Daher sehe er manchmal auch nicht ein, weshalb er überhaupt aufstehen solle, denn die meiste Zeit in der Schule sei ja eh verschwendete Zeit. Die Mutter berichtet, dass es seit einigen Monaten zu wiederkehrenden Streitigkeiten wegen Nichtigkeiten komme und Tobias extrem häufig schlecht gelaunt sei. Wegen absoluten Bagatellsachen würde er explodieren und dann ausrasten, herumschreien und sich beklagen. Meist ziehe er sich dann zurück mit dem Ausdruck, dass er alle von der Familie blöd finde und am liebsten alleine wäre. Das sei auch im Urlaub so gewesen und daher wäre der Urlaub mit ihm auch wirklich anstrengend gewesen. Früher habe er so viel Spass am Meer gehabt, sei gerne schwimmen gegangen und habe schnell eine Gruppe Kinder gefunden mit der er den Sommer über gespielt habe, aber nun habe er nur herumgesessen, meist im Schatten und habe Musik gehört. Manchmal sei er auch aus dem Hotelzimmer gar nicht herausgekommen – zum Abendessen habe sie ihn „nötigen“ müssen.

Welche Störung könnte vorliegen? Bitte begründen Sie dies.
Welche Differentialdiagnose(n) ist zu überlegen? Bitte begründen Sie dies.
Welche alterstypische Symptome werden berichtet?

Answer

F3 Affektive Störungen / F9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend

Erfüllte Symptome:
- Gedrückte Stimmung
- Verminderung von Antrieb und Aktivität
- Interesse an Dingen reduziert

Differentialdiagnose:
Organisch-psychische Grunderkrankungen sowie der Missbrauch psychotroper Substanzen als primäre Ursache sind auszuschließen. Andere affektive Erkrankungen wie bipolare Störungen (F31) und schizoaffektive Erkrankungen (F25.1) müssen ausgeschlossen werden. Ein depressives Syndrom kann sich auch bei Anpassungsstörungen (F43) ergeben, allerdings muss hier eine eindeutige zeitliche Verknüpfung mit einem belastenden Ereignis bestehen. Angststörungen zeigen mitunter ebenfalls Stimmungseinbrüche, Rückzugs- und Vermeidungstendenzen sowie körperliches Unwohlsein. Wichtige Differenzialdiagnosen im Kindesalter sind emotionale Störungen, deren Verlauf leichter, fokussierter und eher durch unverhältnismäßige, pathologische Ausformung alterstypischen Verhaltens geprägt ist (emotionale Störung des Kindesalters, F93, zum Beispiel Trennungsangst).

Alterstypische Symptome:
- Reizbarkeit und übellaunige Stimmung
- Rückzug, Isolation, wenig Kontakt zu Gleichaltrigen, Beziehungsprobleme (v.a. Eltern-Kind)
- Gelwangweiltsein


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Flashcard 6706251042060

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#PsychTII_Depression
Question
Leitsymptome Depression (KiJu)
Answer

- Gedrückte Stimmung
- Verminderung von Antrieb und Aktivität
- Fähigkeit sich zu freuen beeinträchtigt
- Interesse an Dingen reduziert • Konzentrationsprobleme
- Ausgeprägte Müdigkeit bei kleinster Anstrengung
- Gestörter Schlaf • Appetit vermindert
- Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen reduziert
- Schuldgefühl, Gedanken über eigene Wertlosigkeit
- Libidoverlust


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Flashcard 6706252877068

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#PsychTII_Depression
Question
Entwicklungstypische Anzeichen für Depression (KiJu)
Answer
- Reizbarkeit und übellaunige Stimmung
- Trennungsängste
- Häufige körperliche Beschwerden
- Rückzug, Isolation, wenig Kontakt zu Gleichaltrigen
- Gelangweiltsein

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Flashcard 6706254712076

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#PsychTII_Depression
Question
Zusätzliche Symptome Depression KiJu
Answer
- Häufige körperliche Beschwerden wie Kopf-, Muskel-, Magenschmerzen oder Müdigkeit
- Alkohol oder Drogengebrauch
- Angst vor dem Tod

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Flashcard 6706256547084

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#PsychTII_Depression
Question
Klassifikation der Affektiven Störungen nach ICD-10
Answer

F3 Affektive Störungen
F30 Manische Episode (Hypomanie)
F31 Bipolare affektive Störung
F32 Depressive Episode
F34 Anhaltende affektive Störungen
F38 sonstige affektive Störungen
F39 Nicht näher bezeichnete affektive Störungen

F9 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
F 91 Störung des Sozialverhaltens mit depressiver Stimmung
F 93 Emotionale Störungen


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Flashcard 6706259954956

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#PsychTII_Depression #has-images
Question
Kognitionspsychologische Perspektive affektiver Störungen (Beck/Ellis)


Answer

Kognitive Triade
• Negative Bewertung der eigenen Person
• Negative Bewertung der Welt
• Negative Bewertung der Zukunft

Kognitive Fehler:
• willkürliche Schlussfolgerungen
• dichotomes Denken
• selektive Verallgemeinerungen
• uvm.


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Flashcard 6706261265676

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#PsychTII_Depression
Question
KVT bei affektiven Störungen: Rahmenbedingungen, Grundmerkmale
Answer
• Transparenz, Erklärungen, Information
• Strukturiertheit, Zielorientiert, Direktivität
• Gegenwarts- und Alltagsnähe
• Interessierter, neugieriger, aktiver Therapeut
• Kooperation, Arbeitsbündnis
• Problemorientierung, Schlüsselprobleme werden addressiert
• Akzeptanz, Professionalität, Sicherheit
• Fertigkeiten orientiert, Kontrolle erwerben
• Neulernen, Kompetenzen erwerben, Übungen
• Rückmeldungen, Zusammenfassungen

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Flashcard 6706263100684

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#PsychTII_Depression
Question
Sechs Therapiephasen der KVT von Depression
Answer

Phase 1: zentrale Probleme erkennen, benennen; Aufbau therapeutischer Beziehung, Akzeptanz

Phase 2: Vermittlung therapeutisches Modell, Struktur und Elemente der Therapie

Phase 3: Aktivitätsaufbau, Tagesstruktur

Phase 4: Bearbeiten kognitiver Muster und dysfunktionaler Informationsverarbeitungen

Phase 5: Verbesserung der sozialen, interaktiven, problemlösender Kompetenzen

Phase 6: Vorbereitung auf Krisen, Beibehaltung des Gelernten, Rückfallverhinderung


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Flashcard 6706264935692

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#PsychTII_Depression
Question
Affektive Störungen: Arbeit mit den Eltern
Answer

• Insbesondere bei jüngeren Kindern indiziert
• Erarbeitung eines gemeinsamen Störungskonzeptes
• Erhöhung der positiven Aktivität zwischen Eltern und Kind
• Verringerung der negativen verbalen Äußerungen gegenüber dem Kind
• Erarbeitung von konstruktiven Problemlösestrategien in der Familie
• Eltern als Modell besonders berücksichtigen (depr. Kognitionen der Eltern)

Evaluation: keine Verbesserung der depressiven Symptomatik. allerdings auch Befund Verbesserung der Symptomatik, wenn Eltern begleitend zur KVT-Gruppentherapie eingebunden werden


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Flashcard 6706266770700

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#PsychTII_Depression
Question
Therapieziele Behandlung affektiver Störungen
Answer

Therapieziel: 1. Passivität und Inaktivität überwinden

Therapieziel 2: Pessimitisches, negatives Denken reduzieren und überwinden

Therapieziel 3: Sicherer und kompetenter werden


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Flashcard 6706270440716

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#PsychTII_Depression
Question
Therapieziel 1 Passivität und Inaktivität überwinden (Behandlung affektiver Störungen)
Answer

- Beobachtung: Aktivitäten/Stimmung
- Steigerung angenehmer Aktivitäten
- Tages- und Wochenstrukturierung
- Reduktion aversiver Bedingungen, Pflichten, Strukturen

- Aktivitätentagebuch: was mache ich heute, und wie geht es mir dabei
- Unterscheidung zwischen notwendigen und freiwilligen Aktivitäten (Visualisierung durch Smileys)
- Liste positiver Aktivitäten für diese Woche erstellen


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Flashcard 6706272275724

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#PsychTII_Depression
Question
Therapieziel 2 Pessimistisches, negatives Denken reduzieren und überwinden (Behandlung affektiver Störungen)
Answer
• Unterbrechung von negativen Gedanken
• Steigerung hilfreicher, positiver Gedanken
• Erkennen, Hinterfragen und Korrigieren automatischer Gedanken
• Veränderung dysfunktionaler Einstellungen

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Flashcard 6706274110732

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#PsychTII_Depression
Question
Therapieziel 2 Pessimistisches, negatives Denken reduzieren und überwinden - Hilfreiche Fragen (Behandlung affektiver Störungen)
Answer
• Hilft mir der Gedanke? (z.B. mein Ziel zu erreichen oder mich gut zu fühlen?)
• Ist dieser Gedanke realistisch?
• Gibt es Merkmale von dysfunktionalen Kognitionen (muss, immer, furchtbar)?
• Was spricht gegen dysfunktionale Kognitionen?
• Gibt es andere Erklärungen für die Situation oder das Verhalten?

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Flashcard 6706277780748

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#PsychTII_Depression
Question
Therapieziel 3 Sicherer und kompetenter werden (Behandlung affektiver Störungen)
Answer

• Überwindung von Fertigkeitendefiziten
• Einübung von neuem Verhalten
• Vermehrung/Verbesserung sozialer Kontakte
• Verbesserung der familiären Interaktion

• Soziales Kompetenztraining: Unterscheidung: sicher, unsicher, kompetent
• Rollenspiele zur sozialen Interaktion (Kritik üben können etc.)
• Familiäre Interaktion: Kommunikationsübungen: positive Rückmeldungen und Verstärker herausarbeiten und installieren


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Flashcard 6706279615756

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#PsychTII_Depression
Question
KVT Programm für depressive Jugendliche (Abel & Hautzinger)
Answer

1. – 3. Sitzung: Psychoedukation

4. Sitzung: Positive Aktivierung

5. – 10. Sitzung: Kognitive Therapie

11. – 16. Sitzung: Soziale Fertigkeiten

17. Sitzung: Zukunft und Notfallplan


• Psychoedukation Eltern und Bezugspersonen
• Stationär und ambulant einsetzbar. Kann als Gruppe zweimal oder einmal pro Woche durchgeführt werden


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Flashcard 6706281450764

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#PsychTII_Depression
Question
Evaluationsstudien für Therapie der Depression bei Kindern und Jugendlichen: Erkenntnisse
Answer
- bei Mädchen stärkerer Effekt
- höhrere Effektstärke bei älteren Jugendlichen
- starkerer Effekt als Trizyclika
- interpersonelle Therapie > KVT
- geringere Veränderungen für Angstprobleme und externalisierende Symptome als für depressive Symptome

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Flashcard 6706283285772

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#PsychTII_Depression
Question
MF-PEP Multifamiliäre Psychoedukative Psychotherapie (Fristad et al.) Überblick
Answer

• 8 Sitzungen (90 min) mit 6-7 Familien (Eltern und Kindergruppe)
• Psychoedukation (Depression, Affektive Störungen, Medikation)
• Familieninterventionen (Kommunikation, Rollen, Funktionen)
• Kognitive und Verhaltensverändernde Interventionen: Problemlösen, Aktivierung, Tagesstruktur, soziale und interaktive Fertigkeiten, Einstellungsänderungen, kognitive Umstrukturierung.

Ziele:
1. Wissen über Depressionen und deren Behandlung
2. Unterstützung durch andere Betroffene und Therapeuten
3. Erwerb von Fertigkeiten um Stimmung zu regulieren und Depressionen zu bewältigen
4. Verbesserung der familiären Interaktion und Kommunikation, Problemlösen lernen


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Flashcard 6706285120780

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#PsychTII_Depression
Question
MF-PEP Multifamiliäre Psychoedukative Psychotherapie (Fristad et al.) Wirksamkeit Adaption
Answer

Pilotstudie mit 19 depressiven Jugendlichen mit einer adaptierten Version des MF-PEP als adjunctives Gruppenangebot.

Ergebnis: Emotionale/depressive Symptomatik, elterliches Wissen über emotionale Störungen bei Kindern, familiäre Interaktion sowie die Inanspruchnahme von Hilfesystemen verbesserte sich. Aus der Sicht der Eltern wurden ebenfalls deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Symptomatik, der Lebensqualität, des Wissens und Verstehens der Störung sowie insgesamt eine hohe Akzeptanz berichtet.


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Flashcard 6706287217932

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#PsychTII_Depression
Question
SPARX bei affektiven Störungen (Stasiak et al)
Answer

SPARX (online Intervention) Smart, Positive, Active, Realistic, X-factor Thoughts

Level 1 - Cave Province: Finding Hope Psychoedukation, KVT-Rational, GNATs („gloomy negative automatic thoughts“); HOPE (wie man Depressionen überwindet), Entspannung

Level 2 - Ice Province: Being Active Aktivierung, Tagesstruktur, Entspannung, Kommunikation und interpersonelle Fertigkeiten

Level 3 - Volcano Province: Dealing with Emotions Umgang mit Emotionen (Ärger, Frustration usw.), Selbstsicherheit, Zuhören, Konflikte lösen

Level 4 - Mountain Province: Overcoming Problems Problemlösen, Problemlöseschritte, negative Gedanken identifizieren, kognitives Umstrukturieren

Level 5 - Swamp Province: Recognising Unhelpful Thoughts Kognitives Umstrukturieren, verschiedene Arten von GNATs

Level 6 - Bridgeland Province: Challenging Unhelpful Thoughts Kognitives Umstrukturieren, SWAP negative automatische Gedanken, interpersonale Fertigkeiten

Level 7 - Canyon Province: Bringing it Altogether


--> Effektivität genauso gut wie andere Interventionen


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Flashcard 6706291412236

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Question
Zusammenfassung: Etablierungsgrad verschiedener Psychotherapieverfahren (Kinder)



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Flashcard 6706294295820

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Question
Zusammenfassung: Etablierungsgrad verschiedener Psychotherapieverfahren (Jugendliche)



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